Fit for spring – Mein Runningplan für dich

Fit for spring – Mein Runningplan für dich

Fit for spring – Mein Runningplan für dich

Die eiskalten Tage liegen gerade hinter uns, Sport draußen zu machen war nicht wirklich spaßig. Und überhaupt ist es im Winter nicht immer ein Zuckerschlecken, laufen zu gehen. Kalt, dunkel, nass…da kann auch ich mir schönere Witterungsbedingungen vorstellen.

Und da jetzt der Frühling kommt, heller und milder, habe ich mir was ausgedacht 😊 Gemeinsam laufen wir uns fit in den Frühling! Ganz egal, ob du noch nie gelaufen oder schon regelmäßig dabei bist: In den nächsten 6 Wochen lade ich dich ein auf eine Reise zu deiner Laufroutine. 🏃‍♀️🏃🏽 Damit läufst du bis Ostersonntag regelmäßig – um auch danach ein deinem neu etablierten Laufrhythmus weiter durchzustarten. 🐰

Anleitung zum Plan

Du findest unter diesem Post zwei verschiedene Trainingspläne sowie Tipps für Stretching- und Stabilisierungsübungen. Als Laufanfängerin bzw. Laufanfänger wählst du die Variante „Von 0 auf 30“, wenn du bereits jetzt 15-20 Minuten locker durchlaufen kannst, entscheide dich für Variante zwei, „Von 15 auf 45“. Links im Plan sind die Wochen 1-6 eingetragen, am oberen Rand des Plans die Wochentage.

1. Laufen

10 MIN + STRETCH bedeutet zum Beispiel, dass du 10 Minuten locker am Stück läufst und dich danach dehnst. Ein paar Dehnübungen habe ich dir als Beispiel zusammengestellt, du alternativ auch eine dehnende Yoga-Einheit stattdessen üben. Achte wirklich darauf, dass du die angegebene Zeit durchläufst und nicht stehen bleibst oder ins Gehen wechselst. Ist es vollkommen egal, wie schnell du läufst – Hauptsache, du hältst die angegebene Zeit durch.

Achtung wichtig: 10 Minuten laufen mag dir vielleicht wenig vorkommen. Das ist aber so gewollt, damit deine Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen sich an die Belastung gewöhnen können.

 

2. Stabilisieren

Es gibt Tage, an denen findest du so etwas:

20 SEC PLANK
10 SIT-UPS
8 PUSH-UPS

Das bedeutet, dass du 20 Sekunden lang die Position „Plank“ hältst, danach 10 Sit-ups machst und danach 8 Push-ups. Diese Einheiten sind genauso wichtig wie das Laufen selbst und helfen dabei, dass du während deiner Trainingswochen weniger verletzungsanfällig bist und schmerzfrei bleiben kannst. Du findest eine Anleitung der Übungen unter diesem Post.

3. Regeneration

An Tagen, an denen nichts eingetragen ist, hast du trainingsfrei. Natürlich kannst du da trotzdem spazieren gehen oder andere leichte Übungen machen – es geht vor allem darum, dass du deinen Muskeln an diesen Tagen eine Pause gönnst und daher nicht laufen gehst. Auch hier habe ich dir ein paar Übungen als Beispiel unter dem Post zusammengestellt.

4. Wrap-up

In der letzten Spalte des Runningplans, die mit „WRAP-UP“ übertitelt ist, kannst du nach jeder Woche eintragen, wie du dich fühlst und wie das Training in der Woche war. Damit hast du immer einen Überblick darüber, welche Einheiten für dich anstrengend waren, wann es dir leichter gefallen ist, wann du dich energetisch und wann weniger fit gefühlt hast. Das ist wie ein kleines Lauftagebuch und soll dich dabei unterstützen, deinen Fortschritt zu dokumentieren.

Achtung wichtig: Dein Körper braucht Zeit, sich an die Belastung über mehrere Wochen zu gewöhnen. Laufe deshalb nicht mehr als das angegebene Laufpensum, auch wenn du anfangs das Gefühl hast, du kannst viel mehr.

Happy runnning!

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Hinweis
Die Trainingspläne habe ich auf Basis meiner eigenen langjährigen Lauferfahrung und dem Schreiben von Trainingspläne für andere Athleten angelegt.

Haftungsausschluss
Die Verwendung der Trainingspläne erfolgt auf eigene Gefahr. Die Trainingspläne habe ich für einen durchschnittlichen, erwachsenen Sportler konzipiert. Falls du dir nicht sicher bist, ob einer der Pläne für dich geeignet ist, bist du selbst dafür verantwortlich einzuschätzen, ob du vor Beginn des Trainingsplans deine internistische und orthopädische Sportgesundheit durch einen Arzt attestieren lassen möchtest. Bitte beende sofort das Training und suche einen Arzt auf, wenn Schmerzen, Unwohlsein, Übelkeit, ungewöhnlich hohe Pulswerte oder andere Störungen auftreten.

7 Tipps, um mit dem Laufen loszulegen

7 Tipps, um mit dem Laufen loszulegen

7 Tipps, um mit dem Laufen loszulegen

Dein Ziel ist es, laufen als Sport in deinen Alltag zu integrieren aber du weißt nicht so recht, wie du loslegst? Hier findes du ein paar Tipps, die dich in deinem Vorhaben unterstüzten können und auch, wie du das Laufen langfristig beibehältst 🙂

1. Setze deine Intention

Überlege erst einmal, warum du laufen möchtest. Tue es nicht, weil jemand anders das von dir erwartet oder weil viele Menschen laufen gehen. Tue es für dich. Werde dir in diesem ersten Schritt klar darüber, was dich antreibt und motiviert, raus zu gehen. Ein paar Vorschläge:

  • Du möchtest dich gesund, fit und ausgeglichen fühlen.
  • Du möchtest einen gesunden Körper und Geist haben.
  • Dir liegt deine Gesundheit am Herzen.
  • Du möchtest energetisch durchs Leben gehen.
  • Du möchtest Zeit draußen, an der Luft, verbringen.

2. Starte mit Zeit, nicht mit Kilometern

Auch wenn Laufwettbewerbe wie der Marathon in Metern und Kilometern angegeben werden – das ist nicht, wie du mit dem Laufen anfangen solltest. Dir vorzunehmen, eine bestimme Anzahl an Kilometern zu laufen, ist im ersten Schritt nicht besonders sinnvoll. Denn anfangs hast du wahrscheinlich wenig Vorstellung davon, wie viel 5, 10 oder 15 Kilometer für dich bedeuten, wie lang das dauern wird, wie du dich währenddessen fühlen wirst, wie ausgepowert du danach sein wirst. 🥵

Es kann leicht passieren, dass du dir eine Kilometerzahl vornimmst und bei der Hälfte merkst, dass du einfach nicht mehr kannst. Du musst abbrechen – was dir ein negatives Gefühl geben wird („Ich hab’s nicht geschafft!“). Nimm dir daher stattdessen eine Zeit vor, die du in Bewegung sein möchtest. Das ist greifbarer, denn du weißt, ob du 10, 20 oder 30 Minuten am Stück joggen kannst. Kilometer sind abstrakt, wenn du deine Laufrunden und deinen Körper noch nicht so gut kennst. Pluspunkt: Wenn du die Zeit durchgelaufen bist, fühlst du dich automatisch gut – denn du hast dein Ziel erreicht. 🏁

3. Bleib am Ball – bzw. Schuh

Beginne in kleinen Schritten. Es bringt dir nichts mit einem Laufplan loszulegen, bei dem du sofort alles andere in deinem Leben hinten anstellen musst und nach spätestens zwei Wochen vor lauter Muskelkater keinen Fuß mehr vor den anderen setzen kannst. Das frustriert und lässt dich deine Laufschuhe wahrscheinlich ganz schnell wieder an den Nagel hängen. ❌

Stattdessen: Fange mit einer Einheit pro Woche an. Auch wenn du mehr kannst, mache nicht mehr. Denn dann bringst du Körper & Geist in die positive Erwartungshaltung: Wann geht’s endlich weiter? Zieh das zwei, drei Wochen durch und wenn du dann immer noch genug Kraft und Lust hast, mehr zu machen, dann steigere dich. Ganz wichtig, um das Laufen nicht wieder zu verlieren: Überlaste dich nicht, weder körperlich, noch mental. Es soll leicht sein, es soll dich raus ziehen. Und das gelingt mit Zeit und Geduld, aber nicht mit dem Brecheisen. 😉

4. Erschaffe deine Routine

Der Schlüssel zum Erfolg lautet Kontinuität. Wenn du langfrisitg laufen möchtest, dann geht das nicht schnell, sondern braucht seine Zeit. Etabliere deine Routinen, um regelmäßig laufen zu gehen. Plane die Einheiten nicht an besonders stressigen Tagen, sondern nimm dir die Zeit, die du brauchst. Wie du eine sportliche Routine aufbaust, kannst du auch hier nachlesen.

5. Erhöhe dein Laufpensum – in kleinen Schritten

Wenn du deine Routine etablierst, dann schaffst du es auch, dein Pensum Stück für Stück zu erhöhen. Aber auch hier gilt: Starte mit Zeitangaben, nicht mit Kilometern. Wenn du dich von einer Zeit auf die andere steigern möchtest, kannst du die Laufintervalle verlängern und die Gehintervalle verkürzen.

Läufst du zum Beispiel 10 Minuten locker durch und möchtest auf 20 erhöhen, kannst du im ersten Step auf 12 Minuten erhöhen, dann zwei Minuten gehen (Minute 14), drei Minuten joggen (Minute 17), eine Minute gehen (Minute 18), zwei Minuten joggen (Minute 20).

Und – die Zeit ist immer gleich. Die Minuten bleiben immer 60 Sekunden lang. Stell dir das ganze jetzt mit Kilometern vor: Die können sich ganz schon ziehen, wenn dein Köper müde wird – und dann wird das Ganze eine Qual. Daher: Bleibe bei den Minuten, bis du wirklich sicher in deiner Laufroutine bist und über deinen Zeitraum in einer konstanten Geschwindigkeit laufen kannst. Erst dann fängst du Stück für Stück an, auch mal auf die Kilometeranzahl zu schielen. 🏃‍♀️🏃🏽

6. Motiviere dich, auch wenn du mal keine Lust hast

Niemand von uns ist immer motiviert, auch die besten und routiniertesten Läuferinnen und Läufer sind es nicht. Wenn du an einem deiner Lauftage einfach überhaupt keine Lust hast, dann motiviere dich über deine ursprüngliche Intention. Warum hast du angefangen zu laufen? Du kannst dir auch vorstellen, wie du auf deiner Laufstrecke bist oder wie du dich nach dem Laufen fühlen wirst. Gehe voll in das Gefühl rein, als wärst du schon draußen oder als hättest du den Lauf schon hinter dir. Ziehe positive Energie aus der gedanklichen Bewegung und transportiere das ins Hier und Jetzt. Und dann schnüre deine Schuhe und laufe einfach los. ✌️

7. Tipps & Tricks, um dir selbst das Laufen schmackhaft zu machen

  • Wenn du nicht gern allein läufst, suche dir Gleichgesinnte. Es gibt in vielen Städten Laufgruppen und Vereine, denen man sich anschließen kann.
  • Erstelle dir motivierende Moodboards, zum Beispiel bei Pinterest. Da gibt’s unzählige Bilder mit Sprüchen rund ums Laufen. Oder lade dir einfach einen motivierenden Spruch als Hintergrund aufs Handy.
  • Verabrede dich mit Freunden, die auch laufen. Dann könnt ihr Treffen und Sport verbinden.
  • Wenn du niemanden hast, der oder die mit dir laufen möchte: Erzähle ihnen trotzdem davon, dass du laufen gehst. Denn sobald du jemandem erzählt hast, was du vorhast, hat es für dich automatisch mehr Bedeutung, das auch durchzuziehen.

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10 Schritte, wie du eine Sportroutine in deinen Alltag integrierst

10 Schritte, wie du eine Sportroutine in deinen Alltag integrierst

10 Schritte, wie du eine Sportroutine in deinen Alltag integrierst

Du würdest gern (mehr) Sport treiben aber irgendwie klappt das nicht so recht, das über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten? Hier findest du ein paar Tipps, die dich dabei unterstützen könnten. 🙂

1. Sei ehrlich pt. 1

Überlege dir, warum du Sport treiben möchtest. Tue es nicht, weil jemand anders das von dir erwartet oder weil „man“ eben sportlich ist. Tue es für dich. Werde dir in diesem ersten Schritt klar darüber, was dich antreibt und motiviert, Sport zu treiben. Ein paar Vorschläge:

  • Du möchtest dich gesund, fit und ausgeglichen fühlen.
  • Du möchtest einen gesunden Körper und Geist haben.
  • Dir liegt deine Gesundheit am Herzen.
  • Du möchtest energetisch durchs Leben gehen.

 

2. Welcher Typ bist du?

Wenn es dir keinen Spaß bereitet, allein Runden im Wald zu drehen oder du auch überhaupt nicht gern läufst, ist das vielleicht nicht deine Sportart. Werde dir bewusst, ob du eher allein Sport treiben willst, oder lieber Teil einer Mannschaft bist. Mit oder ohne Ball? Du kannst auch einfach mal googeln, was es alles gibt. So manche (Rand-) Sportart kommt einem auf Anhieb gar nicht in den Sinn. Du kannst auch ganz einfach mal was ausprobieren und wenn’s nichts ist, wechselst du eben. Hauptsache ist nämlich, dass du einfach loslegst. Sport geschieht nicht davon, dass du dir erst Wochenlang eine Auswahl an Möglichkeiten erstellst, bevor du aktiv wirst. Klar, eine erste Übersicht hilft, aber danach ist es wichtig, loszulegen. Wobei wir beim nächsten Punkt sind 😉

 

 3. Starte – auch bei Schwierigkeiten

Wenn es dir nicht gelingt, überhaupt loszulegen, suche dir auch hier Wege, um es Körper & Geist leicht zu machen. Gewöhne dich zum Beispiel daran, welche Zeit die ist, zu der du Sport treiben willst – und dann mache da auch nichts anderes. Hast du dir deine Einheiten zum Beispiel für 17 Uhr am Donnerstag geplant, ertappst dich aber Woche um Woche dabei, wie du pünktlich um 17 Uhr auf der Couch landest, dann durchbreche dieses Muster.

Ziehe dir deine Sportkleidung an – und auch wenn du dich nicht dazu bringen kannst, eine Einheit zu absolvieren, setze dich nicht aufs Sofa. Sofazeit ist nach dem Training. Setze dich zum Beispiel auf einen Küchenstuhl und tue einfach – nichts. Weder WhatsApp, noch Instagram, noch sonst eine Ablenkung. Bleibe auf deinem Platz sitzen, bis die Zeit, die du dir für den Sport nehmen wolltest, verstrichen ist. So gewöhnst du dich an diesen Zeitraum für deine Einheit und wirst irgendwann ganz automatisch loslegen. Denn mal ehrlich: Zeit verschwenden wolltest du ja auch nicht, oder? 😉

4. Definiere deine Zeit

Überlege dir, wann du wirklich Zeit hast für deine Sporteinheit. Ich bin ein riesiger Fan davon, Sport in die morgendliche Routine einzubauen. Denn morgens kann ich mir meine Zeit leichter selbst einteilen als über den Tag verteilt.

Vielleicht kennst du das: Wenn du eine Stunde früher als sonst aufstehst, hat der Tag noch gar nicht so richtig begonnen. Das heißt, vom Büro können noch keine Anrufe kommen und es ist auch nicht wie am Abend – da muss noch schnell was fertig gemacht werden, und schon ist es 19 Uhr, du hast Hunger, bist müde, und verschiebst deine Einheit auf morgen. 😫 Da ich genau das vermeiden möchte, erledige ich das, was mir für mich wirklich wichtig ist – und das ist der Sport – gleich am Morgen. Dann kann ich einen Haken dransetzen und starte powervoll in den Tag. Außerdem gibt es noch drei Faktoren, weshalb ich Sport am Morgen einfach super finde:

  • Du startest direkt energetisch in den Tag.
  • Du setzt deine Energie für die kommenden Stunden.
  • Du steigerst deine Konzentrationsfähigkeit für die Zeit am Schreibtisch. Mehr dazu kannst auch in meinem Post „5 Punkte, warum Sport für uns so wichtig ist“ nachlesen.

Aber egal wie, egal welche Zeit: Definiere, was für dich passt und dann ziehe dein Programm dann auch durch.

5. Folge deinem Plan

Setze die eine feste Zeit, um dein Wochenprogramm zu planen: An welchen Tagen treibst du Sport – und zu welcher Tageszeit? Achtung: Versuche, es genau so zu formulieren: „An welchen Tagen treibe ich Sport?“ und nicht „An welchen Tagen möchte ich Sport treiben?“ Lege es fest, als ob es unumstößlich wäre. Mache dir eine Regel daraus. Unser Gehirn kann es nicht leiden, Entscheidungen zu treffen – jede Entscheidung bedeutet Stress. Mach dir das zunutze! Wenn du also immer wieder überlegst, ob du die Einheit nun machst oder nicht, sie verschiebst oder nicht: Stress. Den vermeidest du ganz einfach, indem du deinem Plan folgst und ihn nicht hinterfragst. 🙂

 6. Nutze kleine Tricks

Wenn du morgens Sport treiben möchtest, es dir aber schwerfällt, loszulegen, dann mach es dir leicht. Klingelt der Wecker, drehe dich nicht noch mal um oder drücke auf Snooze. Sondern verlasse wie auf Autopliot dein Bett, schnappe deine Sportkleidung und lege los. Zusätzlicher Tipp: Lege dir die Kleidung am Abend raus, dann muss dein Gehirn am Morgen überhaupt keine Entscheidung treffen – und das ganze Vorhaben klappt viel einfacher. 🧘🏼‍♀️ Wenn du direkt rausgehen und laufen willst, stell dir vielleicht auch deine Laufschuhe vors Bett.  Oder breite deine Yoga-Matte noch am Vorabend aus, sodass du morgens nur noch drauf fallen musst. Mach es Körper & Geist so einfach wie möglich, ins Tun zu kommen.

7. Mache eine Routine draus

Was du regelmäßig tust, wird einfacher. Hast du dich erst einmal an Handlungs- und Bewegungsabläufe gewöhnt, dann fällt es leichter, diese aufrechtzuerhalten. Nimm dir daher feste Tage vor, an denen Sport auf dem Programm steht. Noch besser: Lege auch die Uhrzeiten fest, idealerweise die gleichen (also nicht mal morgens, mal abends).

 8. Sei ehrlich pt. 2

Wenn du bisher wenig oder gar keinen Sport getrieben hast, dann lege nicht mit fünf bis sieben Einheiten pro Woche los. Ein, zwei Mal reicht dann auch völlig und wenn du dich daran gewöhnt hast, dann kannst du langsam auf drei, dann auf vier Mal steigern. Sei ehrlich zu dir, wie dein sportliches und gesundheitliches Level aussehen. Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor, denn es ist frustrierend, wenn du dein Pensum nicht schaffst und schmerzhaft, wenn du dich überlastest und verletzt.

 9. Sei ehrgeizig

Setze dir Ziele bzw. Milestones, die du erreichen möchtest. Aber auch hier: Plane in kleinen Schritten. Ähnlich wie du ehrlich zu dir sein solltest, wie viele Einheiten du pro Woche schaffen kannst (siehe Punkt 8), solltest du auch hier ehrlich sein dir zu überlegen, was du in welchem Zeitraum schaffen kannst.

Setze dir beispielsweise erstmal das Ziel, ein halbes Jahr lang überhaupt kontinuierlich dabei zu bleiben. Wenn du das schaffst, hast du schon viel erreicht, denn dann fängt dein Körper langsam an, sich richtig an die Bewegung zu gewöhnen. Dann kannst du starten, auch die Einheiten selbst mit Zielen zu besetzen (schneller laufen, weiter laufen, mehr Minuten pro Einheit, etc.).

10. Kopple deine Einheiten von Erfolgsdruck los

Dein Sportprogramm soll Spaß machen! Klar, Ziele sind gut und spornen uns an. Aber der Erfolgsdruck sollte hier nicht im Vordergrund stehen. Du nimmst nicht an Olympia teil und kannst dich deswegen auch einfach zurücklehnen. Orientiere dein Sportprogramm an dir – nicht an dem, was andere absolvieren oder welche Ziele andere sich gesteckt haben. Messe dich nur an dir selbst – und auch an deinem momentanen Level. Wenn du früher mal total sportlich warst und jetzt nach einer mehrjährigen Pause wieder einsteigst, dann sind deine Erfolge von damals nicht der Maßstab, an dem du dich messen solltest.

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5 Punkte, warum Sport für uns so wichtig ist

5 Punkte, warum Sport für uns so wichtig ist

5 Punkte, warum Sport für uns so wichtig ist

Wenn du Sport treibst, ist das immer auch eine (kleine) Herausforderung an dich selbst. Denn egal, wie fit du bist, egal, welche Sportart du ausübst: Du kommst ins Schwitzen. Durch diese Anstrengung durchzugehen, ist nicht nur körperlich fordernd, sondern erfordert auch die geistige Stärke, die dich weitermachen lässt. Nicht nach der ersten Wiederholung aufhören oder gleich vom Laufen ins Gehen überwechseln, wenn’s mal aus der Komfortzone raus geht – das lässt deinen Geist wachsen. Und überhaupt – Sport hat einfach zahlreiche positive Einflüsse auf unser Wohlbefinden!* 🙂

 

1. Glücklicher durch deinen Alltag

Dass Sporttreiben Endorphine, also Glückshormone, freisetzt, hast du bestimmt schon mal gehört. Die machen dich glücklich und du erlebst ein Hochgefühl. Wenn du also regelmäßig Sport treibst, kannst du dadurch letztlich auch ausgeglichener werden.

2. Mehr Selbstbewusstsein

Stell es dir einmal bildlich vor: Du hast gerade eine super anstrengende Sporteinheit hinter dir, deine Muskeln sind müde, aber fühlen sich gut an. Was löst das in dir aus? Lass dir auf der Zunge zergehen, welche Leistung du vollbracht hast! Das macht nicht nur glücklich, sondern auch unheimlich stolz.

3. Konzentriert in allen Lebenslagen

Sport steigert die Konzentration. Warum? Weil du den Körper einfach mal auspowerst und dem Geist dabei eine Pause gönnst. Die meisten von uns sitzen viel zu viel am Schreibtisch und sind dabei ständig „im Kopf“. Will heißen: Während wir unser Gehirn ständig anstrengen und Höchstleistungen erwarten, vernachlässigen wir den Körper praktisch. Bewegen wir uns, darf der Kopf mal ausgeschaltet werden und kann sich erholen, während der Körper sich auspowert. 

4. Gesteigerte Leistungsfähigkeit des Gehirns 

Wenn wir uns bewegen, kann das auch Auswirkungen auf den Hippocampus haben – den Teil unseres Gehirns, der für die Speicherung von Fakten und Ereignissen im Langzeitgedächtnis verantwortlich ist. Studien deuten darauf hin, dass Sport diesen Teil des Gehirns vergrößert, denn Bewegung fördert dort die Produktion neuer Gehirnzellen.

5. Eine starke Persönlichkeit

Forschungsergebnisse zeigen, dass regelmäßige körperliche Aktivität dem Kopf nicht nur eine Pause beschert, sondern unseren Hormonhaushalt dauerhaft beeinflussen kann. Der Grund: Bewegung verlangsamt den Abbau des Botenstoffs Dopamin – und den brauchen wir nicht nur als Stimmungsaufheller, sondern auch für wichtige kognitive Prozesse im präfontalen Kortex, der als Sitz unserer Persönlichkeit und unseres Sozialverhaltens gilt.

 

Ganz wichtig bei allen Punkten: Es geht darum, dass dein Bewegungs- und Sportumfang zu dir passt. Nur weil jemand anders einen Marathon läuft, brauchst du das nicht auch zu tun. Es geht nicht darum, absurde Erfolge einzufahren. Und es ist auch nicht sinnvoll, auf Teufel komm raus Sporteinheiten abzurocken, die dich nicht glücklich machen. Es geht aber durchaus darum, etwas zu finden woran du Spaß hast. 🙂

Ich bin davon überzeugt, dass es für uns alle irgendeine Art von Bewegung gibt, die uns Freude bereitet. Manche von uns lieben es, lange Strecken im Wald zu laufen, andere stemmen lieber Gewichte, und wieder andere finden ihre Kraft im Yoga. 🌳🏋🏼‍♂️🧘🏼‍♀️

 

* Dieser Post erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Es handelt sich um eine lose Zusammenstellung, die im Zusammenhang mit meiner Arbeit als Coach sinnvoll ist.

 

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9 Ideen für einen entspannt-entschleunigten (aber wunderbaren!) Dezember

9 Ideen für einen entspannt-entschleunigten (aber wunderbaren!) Dezember

9 Ideen für einen entspannt-entschleunigten (aber wunderbaren!) Dezember

Schon ist er da, der Dezember. Und dieses Jahr sogar mit einer gehörigen Ladung Schnee! Dass es ein anderer Dezember werden würde, als wir ihn kennen, ist schon lange klar. Und auch wenn wohl niemand von uns dieses Jahr in so einen richtigen Weihnachtsgeschenke-Kauf-Stress kommen wird, bei dem er oder sie sich durch stickig-heiße Läden schiebt, noch am 23.12. dann doch schnell das Buch für die Schwiegereltern kaufen geht, weil’s dann eben doch die beste Idee war – irgendwie vermissen wir es doch. Den Duft der Glühweinstände und von Lebkuchen, das Geplapper auf den Weihnachtsmärkten, die zufälligen Treffen von alten Klassenkameraden am Würstchenstand und überhaupt, alle mal wieder zu sehen!

Auch wenn es für manche einfacher, für andere schwieriger ist: Ein bisschen versüßen und verzaubern können wir uns die vorweihnachtliche Zeit trotzdem. Es ist zwar nicht immer alles das, was man draus macht (denn ändern können wir ja doch nichts, ganz egal, was wir tun 🤷‍♀️), aber wir können unseren Teil dazu beitragen, dass wir trotzdem etwas draus machen und nicht nur Trübsal blasen. Hier meine Tipps & Ideen, für eine entspannt-entschleunigte aber keineswegs traurige Weihnachtszeit.

 

1. Dekorieren

Mach es dir so richtig gemütlich zuhause! Richte deine Wohnung oder dein Haus, deinen Garten, deinen Balkon vielleicht ein bisschen früher, ein bisschen anders oder noch ein bisschen schöner als sonst her. Sodass es richtig gemütlich zuhause wird. Lichter an die Fenster anbringen – vielleicht auch an ein, zwei Fenster mehr als sonst. 🌠 Oder über den Busch draußen, über das Balkongeländer hängen. Baumkugeln in die Baumkrone hängen. Hauptsache, es lässt dich jedes Mal lächeln, wenn du es anschaust.

 

2. Raus gehen

Definitives Must-Do. Es ist zwar nicht immer einladend, auch abends noch mal raus zu gehen, wenn es schon dunkel und kalt ist. Aber es ist auch keine Option, für das nächste Vierteljahr drinnen zu bleiben (auch wenn das Home Office dazu verleitet, wenn der Food-Lieferservice dann auch noch regelmäßig vorbeikommt). Also, gehe raus, suche dir coole Strecken aus. Und wenn’s unter der Woche schwierig ist (Zeit / Lichtverhältnisse), dann auf jeden Fall am Wochenende. Plane deine Routen, im Winter muss es ja nicht die Fünf-Stunden-Wanderung sein, eine Stunde tut’s auch. 🌳🥾🎒 Ich bin auch immer für’s joggen zu haben, oder Radfahren – also, finde deine Art der Bewegung draußen, schnüre die Schuhe und los geht’s.

 

3. Weihnachtsmarkt at home

Besorge dir einen richtig leckeren Glühwein vom Winzer oder Feinkosthandel und erschaffe deinen eigenen Glühweinstand. Auf dem Balkon, im Garten – wenn du beides nicht hast, am Fenster oder an der Haustür. Jacke, Mütze und Handschuhe an – cheers! 🍻🥃🍷☕️🍿

 

4. Digitales Jahresendtreffen

Wer kennt sie nicht, die berühmt-berüchtigten Treffen, die wir alle immer noch am Jahresende unterbringen?! Wen haben wir alles wie lange nicht gesehen – noch schnell nachholen, bevor Januar ist! Auch wenn das physisch nicht geht, verabrede dich digital. Zum Brunch, Glühwein, Plätzchen backen. 🍪🍯

 

5. Film-Marathon

Herr der Ringe, Star Wars, Harry Potter – was auch immer deine liebste Filmreihe ist: Suchte dich durch den Dezember. 📺 💻 Das sind so wahnsinnig viele Filmstunden, dass man sich einfach immer wieder darauf freut, wenn und wann es endlich weitergeht. Dazu kann man sich übrigens auch verabreden – entweder Provider im Internet ergoogeln oder einfach Fernseher an, Skype, Zoom etc. parallel dazu, und los geht’s 👩‍💻👩‍💻(klappt grandios, selbst erprobt! ✌️)

 

7. Basteln – oder so

Kreativ austoben, das kann basteln sein, zeichnen, schreiben, backen (Plätzchen 🤔), kneten – egal was! Hauptsache, es macht Spaß! 🎨🎭🎯🎼

 

8. Sport-Abo digital

Klar, auch ich würde gern mal wieder in ein Yoga-Studio gehen und vor Ort mit anderen üben. Geht aber nicht 🤷‍♀️ Mittlerweile bietet fast jedes Studio ein digitales Abo an und ganz viele unterschiedliche Kurse. 🧘🏼‍♀️ Außerdem: Es hat auch was Praktisches. Man kann an Kursen teilnehmen, die man sonst nie hätte besuchen können, weil man nicht dort wohnt, wo das Studio ist. Montags Berlin, Dienstags München, Donnerstags Frankfurt. Cool, oder? Und seien wir ehrlich – Yoga-Stunden um 7 Uhr am Morgen besucht niemand gern, wenn er oder sie dafür im Dezember bei Minusgraden aus dem Bett fallen und dann leicht bekleidet in einem Studio stehen muss. Wenn wir nur aus dem Bett purzeln und auf die Matte kriechen müssen, sieht das schon ganz anders aus. ☀️

 

9. Schmökern

Wann, wenn nicht jetzt ist die Zeit für so ein richtiges Epos? So einen superdicken, langen Roman, den du immer schon mal lesen wolltest oder gleich eine ganze Serie? Wenn es nicht Krieg und Frieden sein soll, wie wäre es mit Game of Thrones? Oder auch hier – mal wieder alle Harry Potters verschlingen? 📚

 

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